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Bitte schauen Sie später noch einmal vorbei – wir ergänzen fortlaufend weitere Informationen für der Workshop 2026.

Workshop für Viola da Gamba und Consort Spiel. Dieses Jahr mit einem neuen Angebot für Laute!
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Anreise: Sonntag, 23. August 2026
Abreise: Samstag, 29. August 2026
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Veranstalter:
Catacoustic Consort
Telefon: +49 (0)170 552-9416
E-Mail: info@catacoustic.com
Marcus Küchle, Geschäftsführer
Veranstaltungsort:
Tiroler Festspiele Erl
Künstler:innen Residenz
Mühlgraben 56b
6343 Erl, Österreich
Telefon: +43 (0) 5373 / 81 000 84
E-Mail: rezeption-kuenstlerherberge@tiroler-festspiele.at
Wann: 23. August - 29. August 2026
Anreise am 23.8.. ab 15:00 Uhr. Kaffe & Kuchen, Empfang,
gemeinsames Abendessen, Orientierung und kleines Dozenten Konzert.
Beginn des Unterrichts am 24. August um 10:00 Uhr
Täglich 3 Unterrichtseinheiten und freies Consort Spiel abends.
Abreise am 29.8. nach dem Frühstück.
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Dozenten:
Annalisa Pappano, Eva Fürtinger, Amy Domingues, Fernando Marín: Viola da gamba
Johannes Ötzbrugger: Laute
Zielgruppe:
Der Kurs richtet sich an Amateure und Liebhaber des Instruments aller Altersgruppen, die Freude und Enthusiasmus für gemeinsames Musizieren in positiver Lernatmosphäre und idyllischem Ambiente mitbringen.
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Wir haben einen Kurs für Anfänger (nur für Viola da gamba) ohne Vorkenntnisse auf dem Instrument. Auf Anfrage sind Leihinstrumente in begrenzter Anzahl kostenlos verfügbar.
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Inhalt:
Der Schwerpunkt des Unterrichts ist das Consort Spiel. Der Kurs beinhaltet auch Lesungen, gemeinsame Schüler- und Dozentenkonzerte, abendliches Consort Spiel und eine Alte-Musik Movie Night mit Popcorn!
Zusätzlich gibt es einen Instrumentenbauer vor Ort, der Instrumentenwartung sowie Bogenbehaarungen vornehmen kann, und ein Verkauf von Noten und Instrumenten.
Für das umfangreiche Freizeitangebot besuchen Sie bitte:
https://www.tourismus-kiefersfelden.de/
https://www.tourismus-oberaudorf.de/
Kurssprache:
Deutsch und Englisch.
Kosten:
Kursgebühr: € 320,00
Die preiswerte Unterbringung in der Künstler:innen Residenz ist getrennt zahlbar an die Tiroler Festspiele Erl.
Die genauen Konditionen bitte auf Anfrage.
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Einzelzimmer
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Doppelzimmer
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Deluxe-Zimmer und Suiten
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Frühere Anreise oder spätere Abreise nach Absprache mit der Künstler:innen Residenz.
Frühstück ist Inbegriffen, Mittagessen kann preiswert dazugebucht werden, Abendessen in Eigenversorgung.
Es sind große und voll ausgestattete Küchen verfügbar.
Zusätzliche Übernachtungen vor oder im Anschluss an den Workshop in Absprache mit der Künstler:innen Residenz.
Begleitpersonen sind herzlich willkommen und können in der Künstler:innen Residenz übernachten.
Konditionen bitte in direkter Rücksprache mit der Künstler:innen Residenz.​
Die Residenz ist ein modernes, sehr komfortables Haus mit rund 120 Zimmern, Tiefgarage samt E-Ladestationen und komplett barrierefrei. (Ab 2027 wird das Gebäude übrigens noch um einen Trakt erweitert.)
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Passive Kursteilnahme:
Kursgebühr: € 60,00 / je Kurstag
Buchung bitte in direkter Rücksprache mit dem Künstler:innen Residenz.
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Anmeldung:
Bitte kontaktieren Sie Marcus Küchle, damit wir Ihre Buchung korrekt zuordnen können.
info@catacoustic.com oder +49 (0)170 552-9416​
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Anmeldefrist:
1. Juli 2026.
Die Kursgebühr von €320 ist zahlbar an:
Catacoustic Consort
IBAN: DE60 7115 2570 0012 4660 25
BIC: BYLADEM1MIB
Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee
Unterbringung und Verpflegung ist zahlbar an:
Kontakt für Info und Buchung:
rezeption-kuenstlerherberge@tiroler-festspiele.at
Verwendungszweck: „CATACOUSTIC CONSORT"
IBAN: WIRD NOCH BEKANNT GEGEBEN
BIC: WIRD NOCH BEKANNT GEGEBEN
Bank: WIRD NOCH BEKANNT GEGEBEN


Amy Domingues ist eine vielseitige Musikerin auf dem Violoncello und der Viola da gamba. Sie begann ihre Karriere als Studio-Cellistin, tourte international mit Rock- und Experimentalgruppen und veröffentlichte unter dem Namen Garland of Hours drei Alben mit Cello- und Gesangsorientierten Songs, bevor sie sich auf die historische Aufführungspraxis konzentrierte. Sie hat einen Masterabschluss in Historical Performance (Viola da Gamba) vom Peabody Institute und besuchte Meisterkurse bei Wieland Kuijken, Paolo Pandolfo und Philippe Pierlot.
Amy tritt unter anderem mit dem Folger Consort, Hesperus, dem Washington Bach Consort und Musica Spira auf. Sie ist Gründungsmitglied des Ensembles Sonnambula, Ensemble in Residence am Metropolitan Museum of Art (2018–2019) und an der Frick Collection (2025–2026). Sie ist auf mehr als 70 Aufnahmen in verschiedenen Genres zu hören, darunter Sonnambulas Weltersteinspielung der Sinfonias von Leonora Duarte (Centaur Records) und Passing Fancy: Beauty in a Moment of Chaos (Avie).
Als engagierte Pädagogin unterrichtet Amy privat Cello und Viola da gamba und war Dozentin bei Amherst Early Music, dem Madison Early Music Festival und beim Conclave der Viola da Gamba Society of America sowie bei Workshops im Ausland. Sie hat mehrere Auszeichnungen von der DC Commission on the Arts and Humanities und der Viola da Gamba Society of America erhalten.
Eva Fürtinger wurde in Neunkirchen/NÖ geboren und wohnt jetzt in Zirl, Tirol. Sie hat ihr Violoncello-, Blockflöten- und Viola da Gamba -Studium an der Musikuniversität Wien, und Barockcello am Konservatorium der Stadt Wien absolviert. Nach einem Aufbaustudium in 2007/8 für Viola da Gamba am Conservatorio di Verona bei Alberto Rasi, und Teilnahme an diversen Meisterkursen (u.a. bei Wieland Kujiken und Vittorio Ghielmi), hat Eva Fürtinger eine rege Unterrichts- und Konzerttätigkeit im In- und Ausland aufgenommen. Von 2011 bis 2014 hatte sie einen Lehrauftrag für Viola da Gamba am Mozarteum Salzburg (Universitätslehrgang für Alte Musik Innsbruck), und unterrichtet derzeit an der Musikschule der Stadt Innsbruck.

Fernando Marín ist ein renommierter Cellist, Gambist und Musikwissenschaftler aus Alicante (Spanien). Er ist spezialisiert auf historische Streichinstrumente der Renaissance und des Barock, historische Aufführungspraxis und Kammermusik. Er promovierte in Musikwissenschaft mit einer Dissertation über die spanische Vihuela de arco, ihren Klang und Darmsaiten.
Er studierte an bedeutenden Musikhochschulen in Europa, unter anderem in Oviedo, Prag, Köln, Brüssel und Barcelona. Einer seiner wichtigsten Lehrer war Wieland Kuijken. Durch seine Forschung zu Spielweise und Repertoire historischer Instrumente entwickelte er eine besondere Bogen- und Gesangsbegleittechnik und arbeitete an der Entwicklung historischer Darmsaiten mit.
Gemeinsam mit der Sopranistin Nadine Balbeisi gründete er das Duo Cantar alla Viola. Seit über 20 Jahren widmet sich das Duo der Erforschung und Aufführung von Renaissancemusik, insbesondere dem Singen mit einer Viola da arco. Mit verschiedenen historischen Instrumenten erschließen sie ein wenig bekanntes Repertoire vom Trecento bis zum frühen Barock. Das Ensemble trat bei Festivals und Konzerten in Europa und den USA auf und war unter anderem bei WNYC New York und der BBC London zu hören.
Fernando Marín veröffentlichte mehrere vielbeachtete CDs als Solist und Kammermusiker. Er ist Gründungsmitglied des Kulturvereins Muslyramus, arbeitet regelmäßig mit Capilla de Ministrers zusammen und gibt Kurse und Meisterklassen zur historischen Aufführungspraxis. Seit 2003 unterrichtet er Viola da Gamba am Konservatorium in Zaragoza.

Der österreichische Lautenist Johannes Ötzbrugger begann in früher Kindheit mit dem Gitarrenspiel. Schon als Jugendlicher lernte er die Laute kennen – eine Begegnung, die ihm den Zugang zu einer noch intimeren Klangsphäre eröffnete. Nach seinem Schulabschluss studierte er Musikwissenschaft an der Leopold-Franzens-Universität in Innsbruck. Von 2009 bis 2016 studierte er historische Lauteninstrumente bei Rolf Lislevand an der Staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen. Als Solist und mit seinem Ensemble 392 veröffentlicht er regelmäßig CD-Aufnahmen bei dem Label fra bernardo. Sein besonderes Interesse gilt dem Generalbassspiel auf der Barockgitarre und dem französischen Solorepertoire für Theorbe. Seine Konzerttätigkeit führte ihn zu Projekten mit renommierten Ensembles und Solisten wie, Armonico Tributo Austria, Concerto Stella Matutina, La Folia Barockorchester, il Gusto Barocco, Ensemble Polyharmonique, Les Cornets Noirs, Wiener Sängerknaben, Freiburger Barockorchester, Freiburger Barockconsort, Lorenz Duftschmid, Anton Steck, Marcello Gatti, Jan van Elsacker, Simone Kermes und Valer Sabadus … bei den Bregenzer Festspielen, Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, den Händel-Festspielen Halle, den Resonanzen Wien, im L’Auditori Barcelona, der Philharmonie Berlin, sowie dem Château de Versailles.
Annalisa Pappano ist künstlerische Leiterin des Alte-Musik-Ensembles Catacoustic Consort, das sie
2001 in den USA gründete. Sie ist zudem Mitglied der Ensembles Wildcat Viols und Trio Pardessus. Als
Mitglied des Ensembles Atalante wurde sie mit dem Diapason d'Or und dem Gramophone Award
ausgezeichnet. Sie konzertierte unter anderem mit der Houston Grand Opera, der Cincinnati Opera, dem
Philharmonia Baroque Orchestra San Francisco sowie mit zahlreichen weiteren Ensembles in Belgien,
England, Irland, Kolumbien und Kanada. Als Gastsolistin in Bachs Matthäus-Passion war sie im
österreichischen Staatsfernsehen ORF 3 zu sehen (Dirigent: Thomas Guggeis) und trat 2023 mit dem
Atlanta Symphony Orchestra unter der Leitung seiner Chefdirigentin Natalie Stutzmann auf.
Ursprünglich von der Violine kommend, widmet sie sich heute vor allem dem Pardessus de Viole, der
Lirone, dem Baryton und der Viola da Gamba. Catacoustic Consort gewann unter ihrer Leitung den
Hauptpreis beim Naxos / Early Music America Live Recording Competition. Neben drei weiteren CD-
Aufnahmen und zahlreichen Rundfunksendungen im landesweit syndizierten US-Radio veröffentlichte
das Ensemble zudem ein Programm mit italienischen Klageliedern beim Label Naxos. Sie war Dozentin
am College-Conservatory of Music der University of Cincinnati und unterrichtete dort Viola da Gamba
sowie historisch informierte Aufführungspraxis. Seit ihrem Umzug nach Deutschland im Jahr 2019 baut
sie Catacoustic Consort erneut auf und entwickelt ihre Konzerttätigkeit kontinuierlich weiter.
Angebotene Kurse:
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1. Anfängerkurs
Diese Kursoption richtet sich an Personen, die noch nie Viola da Gamba gespielt haben oder erst seit sehr kurzer Zeit Unterricht erhalten. Leihinstrumente stehen zur Verfügung.
2. Happy Consort! Melodien zum Mitpfeifen und Genießen - Eva Fürtinger
Vergessen wir für einen Moment die komplexe Theorie und das Grübeln über schwierige Vorzeichen! In diesem Kurs steht das Glücksgefühl im Vordergrund. Wir widmen uns jener Musik der Renaissance, die durch ihre Klarheit, ihren Charme und ihre unwiderstehlichen Melodien sofort ins Ohr – und in die Finger – geht.
Im Mittelpunkt steht das Erlebnis, den gemeinsamen Puls zu fühlen: Wir trainieren das rhythmische Zusammenspiel bei Tänzen so, dass der „Happy-Faktor“ im ganzen Raum spürbar wird.
Mit herrlich unkomplizierten Werken von Giovanni Giacomo Gastoldi, Thomas Morley und anderen Meistern lassen wir die Gamben singen und genießen das unbeschwerte Musizieren in der Gemeinschaft.
3. In bester Gesellschaft: Gambenconsort & Basso Continuo - Der Dialog zwischen Bünden, Tasten und Saiten - Eva Fürtinger
Wenn der warme, seidige Klang des Gambenconsorts auf das perkussive Glitzern eines Cembalos, die tragende Fülle einer Orgel oder das feine Zupfen einer Laute trifft, entsteht eine ganz besondere Alchemie. In diesem Kurs verlassen wir den rein „geschlossenen“ Consort-Klang und erkunden die Welt der Consort-Musik mit Basso Continuo.
Wir widmen uns Komponisten, die das Fundament ihrer Musik bewusst in die Hände von Tasten- oder Zupfinstrumenten legten:
Englische Eleganz: Wir spielen Werke von William Lawes und John Jenkins, die das „Organ Consort“ zur Perfektion führten. Hier ist die Orgel nicht nur Begleitung, sondern ein vollwertiger Partner im Geflecht der Stimmen.
Italienischer Glanz: Mit Werken von Tarquinio Merula oder Girolamo Frescobaldi erleben wir den Übergang zum barocken Trio- und Gruppen-Stil, bei dem das Cembalo für den nötigen Drive sorgt.
Intime Momente: Wir erkunden, wie eine Laute oder Theorbe dem Consort eine zarte, silbrige Textur verleiht und die rhetorischen Figuren der Gamben unterstützt.
Lautenspieler:innen sind herzlich willkommen!
4. Cries of London – Amy Domingues
Dieser Kurs widmet sich Vertonungen der Londoner Straßenrufe von Gibbons, Dering und Weelkes. Die sogenannten „Cries“ waren eine für das frühe 17. Jahrhundert in England typische Kompositionsform. Die Komponisten verwendeten innovative Techniken, etwa das Unterlegen eines Cantus firmus oder eines In-nomine unter gesungene Werberufe für typische Waren und Dienstleistungen der Zeit. So entstanden lebendige musikalische Szenen.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die auch singen möchten, sollten sich für eine Gambengröße anmelden, die ihrer Singstimme entspricht. Das Singen ist optional, aber ausdrücklich erwünscht.
5. Dowlands Lachrimae und Tänze – Amy Domingues
2026 jährt sich der Tod von John Dowland zum 400. Mal. In diesem Kurs widmen wir uns Dowlands berühmter Sammlung für Gambenconsort, den „Lacrimae“ (1605). Neben den innigen, melancholischen Pavanen enthält die Sammlung auch heitere und lebhafte Tänze. Fünfstimmige Consortmusik. Stimmen können doppelt besetzt werden.
Lautenspieler:innen sind herzlich willkommen!
6. Soul Sisters: Musik in den Klöstern – Amy Domingues
Die Frauenklöster des 17. Jahrhunderts waren ein bedeutender Ort für Musikerinnen. Hier konnten sie musizieren und komponieren – mit einer Freiheit, die ihnen in der weltlichen Gesellschaft oft verwehrt blieb. Zahlreiche erhaltene Handschriften aus diesen Gemeinschaften geben einen faszinierenden Einblick in das musikalische Leben der Konvente.
Wir werden diese Musik für Gambenconsort einrichten und uns vor allem mit Werken von Chiara Cozzolani, Maria Perucona, Isabella Leonarda und Lucretia Vizzana beschäftigen.
7. Körperfunktion und Bogentechnik – Fernando Marín
Eine intensive Woche mit viel Gambenspiel kann körperlich fordernd sein. In diesem Kurs beschäftigen wir uns mit gesunder Haltung, effizienten Bewegungsabläufen sowie Aufwärmübungen für Gelenke und Muskeln, die am Musizieren beteiligt sind.
Ziel ist es, eine ökonomische und vielseitige Spieltechnik zu entwickeln.
8. Rhetorischer Ausdruck und Bogensprache – Fernando Marín
Was bedeutet es, rhetorisch zu spielen? Wie können wir mit dem Bogen musikalische „Sprache“ formen? In einer Woche mit schöner Consortmusik verschiedener Renaissance-Komponisten gehen wir diesen Fragen nach.
Wir lernen, den Text in der Musik zu erkennen, rhetorische Gesten wahrzunehmen und diese in eine ausdrucksvolle Bogensprache zu übersetzen.
9. Talk to me!! Dialog und Imitation im Ensemblespiel – Fernando Marín
Gute Kommunikation ist nicht nur im persönlichen Leben wichtig, sondern auch im musikalischen Miteinander. In diesem Kurs lernen wir, die jeweilige musikalische Sprache eines Werkes zu erkennen und unsere Interpretation darauf abzustimmen.
Wir arbeiten mit Phrasen und Motiven und entwickeln ein besseres Verständnis für unsere jeweilige Rolle und unseren „Charakter“ im musikalischen Geschehen. Gespielt wird Consortmusik von Alfonso Ferrabosco über Tomás Luis de Victoria bis hin zu William Young.
10. Musik und Spiel: Die Flötner-Spielkarten – Annalisa Pappano
Was geschieht, wenn Musik, Kunst und Spiel zusammentreffen? In diesem besonderen Kurs erkunden wir die wunderschönen Renaissance-Spielkarten des Nürnberger Künstlers Peter Flötner und entdecken die reiche kulturelle Welt, die sich dahinter verbirgt.
Diese außergewöhnlichen Karten sind weit mehr als dekorative Objekte. Sie spiegeln eine lebendige Tradition des Musizierens, der Geselligkeit und der Unterhaltung im 16. Jahrhundert wider. Im Laufe der Woche spielen wir Musik aus diesem historischen Umfeld und stellen uns die Klänge vor, die einst solche Spiele und Feste begleitet haben könnten.
Und natürlich lernen wir auch, das Spiel selbst zu spielen!
Dieser Kurs richtet sich an neugierige und aufgeschlossene Spielerinnen und Spieler, die Musik, Geschichte und eine Portion Spielfreude verbinden möchten. Freuen Sie sich auf anregendes Repertoire, lebendige Gespräche und viele heitere Momente.
11. Johann Schops Schatzkammer norddeutscher Consortmusik – Annalisa Pappano
Johann Schop (um 1590–1667) war 44 Jahre lang Direktor der Hamburger Ratsmusik und eine der prägenden musikalischen Persönlichkeiten Norddeutschlands im frühen 17. Jahrhundert.
In diesem Kurs erarbeiten wir ausgewählte Stücke aus einer neuen Edition des „Erster Theil newer Paduanen“. Der Kurs richtet sich an fortgeschrittene bis sehr fortgeschrittene Spielerinnen und Spieler. Wir arbeiten an Stil, Phrasierung, Ensembleklang und historischem Kontext – stets mit dem Ziel eines flexiblen und ausdrucksvollen Consortklangs.
Entdecken Sie mit uns dieses farbenreiche und vielseitige norddeutsche Repertoire!
Lautenspieler:innen sind herzlich willkommen!
12. Shakespeares Musik – Annalisa Pappano
“If music be the food of love, play on!”
In diesem Kurs werden wir eine Woche lang Musik spielen, die in Shakespeares Stücken aufgeführt wurde, unter anderem von Holborne, Brade, Byrd und anderen.
Lautenspieler:innen sind herzlich willkommen!
13. Lautentechnik: Klang, rechte Hand und musikalischer Fluss - Johannes Ötzbrugger
Ein offener Kurs für alle Niveaus, der sich den technischen Grundlagen und einem gesunden Spiel widmet. Themen können unter anderem die Technik der rechten Hand, Klangbildung, Fingerunabhängigkeit, Artikulationsmuster sowie Strategien für flüssiges polyphones Spiel sein. Individuelle Fragen sind willkommen, und die Übungen werden an die unterschiedlichen Spielniveaus angepasst.
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13. Lautenensemble - Johannes Ötzbrugger
Weitere Informationen folgen in Kürze.






